Leadify vs. klassische Assessment-Center
Ein ehrlicher Vergleich von simulationsbasierter Diagnostik und klassischen Assessment-Centern — Kosten, Taktung, Skalierung, Kalibrierung und Datenoutput.
Assessment-Center setzen seit Jahrzehnten den psychometrischen Maßstab für kritische Auswahlentscheidungen. Sie sind zugleich teuer, langsam und schwer skalierbar. Dieser Vergleich hilft zu entscheiden, wann welches Instrument passt — nicht zu behaupten, Assessment-Center seien überholt.
Wo die Alternative wirklich stärker ist
Vor-Ort-Assessment-Center haben weiterhin klare Vorteile: mehrtägige Gruppenübungen zeigen Teamdynamik, und geschulte Assessor:innen liefern nuanciertes qualitatives Feedback. Für wenige CEO-Nachfolgeentscheidungen pro Jahr bleibt das klassische Assessment-Center oft richtig.
Dimension
Leadify
Klassisches Assessment-Center
Kosten pro Teilnehmer:in
200–400 $
2.000–8.000 $
Taktung
Auf Abruf, kontinuierlich
Jährlich oder einmal pro Rolle
Dauer
60–90 Minuten
1–3 Tage
Szenarien
Adaptiv, unbegrenzte Varianten
Fixes Skript, wenige Varianten
Scoring-Kalibrierung
IRT-kalibrierte Rubrik, Drift-Audit
Geschulte Assessor:innen, Rater-Reliabilität
Prognosevalidität
r ≈ 0,50–0,60
r ≈ 0,55–0,65
Datenoutput
Strukturierte Verhaltensdaten, Konfidenzintervalle, Trends
Narrativer Bericht, Momentaufnahme
Gruppenübbungen
Begrenzt (1:1-Simulation)
Gruppen-In-Basket, Team-Rollenspiele
Skalierbarkeit
Mittleres Management + IC-Pipeline
Top-Ebene
Adverse-Impact-Monitoring
Kontinuierlich, automatisiert
Manuell, falls vorhanden
Kurz gesagt
- Nutzen Sie klassische Assessment-Center für seltene Top-Rollen-Entscheidungen.
- Nutzen Sie Leadify für kontinuierliche Readiness im mittleren Management, wo Assessment-Center zu teuer sind.
- Die beiden sind Ergänzungen: Assessment-Center-Validität oben, Simulations-Taktung für die Pipeline darunter.
